Unternehmen

Historie

30 Jahre iwb – eine kleine Zeitreise

1992 fragte Prof. Dr. Klaus-Eberhard Krug Dr. Norbert Raschper, ob er mit ihm die iwb Entwicklungsgesellschaft GmbH gründen wolle. Beide kannten sich schon aus der Technischen Universität Braunschweig, wo Prof. Krug am Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb lehrte und promovierte und Dr. Raschper Bauingenieurwesen studierte. In einer gemeinsamen beruflichen Phase ab 1989 bauten die beiden zuerst den Bereich Hochbau und Immobilienwirtschaft in einem Braunschweiger Ingenieurbüro auf, bevor die iwb Entwicklungsgesellschaft mbH 1992 gegründet wurde.

Zeitgeschichte als Sternstunde
Mit dem Ende der DDR im Jahr 1990 entstand ein großer Bedarf an Gebäudesanierungen im ehemaligen Osten und damit auch die Idee, eine eigene neue Gesellschaft zu gründen. Das Ziel war damals wie heute: nicht wie andere Ingenieurbüros HOAI-Leistungen zu erbringen, sondern die Entscheidungen mit zu prägen, welche Gebäude saniert werden. Damals nannte man das einfach „Gebäudebewertung“ – heute ist es der Bereich „Portfolio-Analyse“. Zudem beschäftigte sich die neu gegründete iwb mit einem neuen Leistungsspektrum: der Verarbeitung von Massendaten - ergo mit der Entwicklung von Software. Deshalb nannte sie sich „iwb Entwicklungsgesellschaft mbH“.

Wohnungsunternehmen als Innovationsgeber
Schon damals brachten die Gründer Krug und Raschper es mit dieser Idee auf den Punkt. Mit der Entwicklung von Lösungen für unterschiedlichste Kunden aus der Wohnungswirtschaft entstand ein weites Feld an Themen und Produkten. Bereits die ersten drei großen Projekte ermöglichten eine rasante Entwicklung innerhalb der iwb.

Als erstes beauftragte die heutige Aareon Deutschland sie mit der Fachkonzeption für das Modul Instandhaltung im ERP-System GES. Daraus resultierte noch heute die Affinität zu den ERP-Systemen.

Bereits 1992 entwickelte die iwb Entwicklungsgesellschaft mbH in einem sehr großen Projekt die ersten Einheitspreisabkommen deutschlandweit – damals für die WOBAU Magdeburg. Und noch heute stehen die Ideen der iwb zur Optimierung des Leistungseinkaufes und der Instandhaltungsprozesse für Innovation.

Als drittes Großprojekt wurden für die kommunale WOBA Dresden GmbH (damals noch zwei Teilfirmen) Bestandsdaten von über 40.000 Wohneinheiten erfasst.

Extremer Bedarf an Bestandsdaten
In den 90er Jahren beschäftigte sich die ständig wachsende iwb-Mannschaft weiterhin mit extrem vielen Gebäude- und Wohnungserfassungen. Zeitweise arbeitete man insgesamt mit ca. 100 Mitarbeitern an Bestandserfassungen sowie Grundrissplänen im 3-Schicht-System, um die damals noch sehr teuren CAD-Arbeitsplätze und Plotter voll auszulasten.

Eine Auswertung und Pflege von umfangreichen Bestandsinformationen mit Blick auf die strategische Bestandsentwicklung war damals in den ERP-Systemen nicht möglich. Deshalb programmierte die iwb bereits 1992 das Bestandsinformationssystem IGIS und entwickelte es permanent weiter. Heute ist IGIS eines der marktführenden Bestandsmanagement- und Portfolio-Systeme der Branche.

Im Jahr 2001 legte Prof. Dr. Krug seine Geschäftsführung nieder. Sein Nachfolger, Dipl. Bau-Ing. Karsten Dankers teilte die Geschäftsführung mit Prof. Dr. Raschper von 2001 bis 2004. Danach führte dieser die Geschäfte der iwb lange Jahre alleine.

Von 2009 - 2021 wurde Prof. Dr. Raschper an die EBZ Business School nach Bochum berufen, wo er die Professur für Technisches Immobilienmanagement an der damals neu durch die Immobilienwirtschaft gegründeten privaten Hochschule besetzte. Deshalb bekam er ab 2014 Unterstützung aus dem eigenen Team und teilt seither die Geschäftsführung mit Dipl. Bau-Ing. Oliver Helms. Von 2016 bis 2021 war Norbert Raschper zudem Hochschulratsvorsitzender des EBZs.

Hier und heute: Berater und Wissensgeber der Immobilienbranche
Die iwb blickt nicht nur auf 30 Jahre zurück - sie hat sich seit vielen Jahren als einer der führenden Berater der Branche etabliert und schaut von hier aus in die Zukunft. In zahlreichen Projekten mit mehr als 450 Unternehmen wurden die Bereiche „Bestandsanalysen & Strategien“, „Organisation & Prozesse“ und „IT-Lösungen & Datenerfassung“ kontinuierlich weiterentwickelt.

Mittlerweile kommen ständig neue Konzepte und Lösungen alle aus einer Hand: Bautechnik, Betriebswirtschaft, energetische Konzepte und IT. Auch die Anzahl der Berufsbilder ist deshalb innerhalb der iwb gewachsen, denn jetzt arbeiten in Braunschweig über 40 Bau- und Wirtschaftsingenieure, Immobilienwirte und Architekten, Energieberater, Bautechniker, CAD-Zeichner, Informatiker und Kaufleute an komplexen Aufgaben in dieser spannenden, sich ständig weiterentwickelnden Branche.

Im Februar 2017 wurde die iwb Entwicklungsgesellschaft mbH in die iwb Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH umbenannt und ein neues Logo gewählt. Damit wird unterstrichen, was sich auch als zentrale zukünftige Ausrichtung manifestiert hat:

Die iwb ist und bleibt der Berater an der Seite der Immobilienwirtschaft.